Schmerzphysiotherapie

Das von dem Physiotherapeuten Reinhard Dittel seit 1980 entwickelte Neuromedizin-Konzept hat sich mittlerweile für viele Physiotherapeuten als praxisbewährter Weg bei der ganzheitlichen und patientenzentrierten Schmerzanalyse und Schmerztherapie erwiesen.

Schmerz kann stechend, schneidend, brennend, dumpf, drückend, klopfend, ziehend oder gar reißend sein.
Schmerzen stellen immer die Spitze eines Eisberges dar und beeinflussen die Arbeits-, Liebes- und Spielfähigkeit des Betroffenen. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität.

Jeder Schmerz hat körperliche, seelische, soziale und geistige Facetten. Der Schmerz könnte als Signal oder Botschaft des Körpers gesehen werden, z.B. „Tue was, beweg dich mehr, halte und ver-halte dich anders.“ In diesem Sinne setzt das kreative Konzept der Schmerzphysiotherapie an.

Diese Behandlungsmethode (das Neuromedizin-Konzept) versucht, der Vielschichtigkeit von chronischen Schmerzen gerecht zu werden.
Das Neuromedizin-Konzept basiert auf einer dosierten Kombinationsbehandlung bestehend aus Manualtherapie, PNF und Kinästhesie. Befund und Behandlung fließen bei allen neuromedizinischen Techniken ineinander.

Voraussetzung für diese Vorgehensweise ist eine gute Wahrnehmungsfähigkeit des Patienten für seinen Körper, welche während der Behandlung beständig geschult wird.
Mit der Behandlungsmethode des Neuromedizin-Konzepts gelingt es oft, dem Patienten durch Schmerzreduktion Erleichterung zu verschaffen und den Medikamenteneinsatz zu verringern.

Sehr erfolgreich können nach dem Neuromedizin-Konzept z.B. Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen oder Schulterschmerzen (um nur die häufigsten Schmerzsyndrome zu nennen) behandelt werden. Auch im Bereich der chronischen Schmerzsyndrome wird das Neuromedizin-Konzept sehr erfolgreich eingesetzt.